Unia-Industrietag: Rund 1000 Vertrauensleute auf dem Waisenhausplatz in Bern

Personalvertreter/innen und Betriebskommissionsmitglieder aus weit über hundert Industriebetrieben versammeln sich heute mitten in Bern zum Unia-Industrietag. Zum Auftakt der Sommersession senden die rund 1000 Anwesenden ein starkes Signal an Bundesbern, sich endlich für die Stärkung des Industriestandortes Schweiz und für den ökosozialen Umbau der Wirtschaft einzusetzen.
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Keine Rente für hart arbeitende Kosovaren - Der Bundesrat muss handeln!

Anfang März wurde bekannt, dass die Schweiz das Sozialversicherungsabkommen mit Kosovo nicht erneuern will. Die Empörung bei den rund 170′000 Menschen aus dem Kosovo, die in der Schweiz leben, ist gross. Die Kündigung des Abkommens trifft diese Menschen hart und ist diskriminierend. Sie können sich trotz harter Arbeit z.B ihre AHV Rente nicht mehr nach Hause in den Kosovo ausbezahlen lassen.  Heute Morgen hat die Gewerkschaft Unia gemeinsam mit den Gewerkschaften SIT (GE) und L’autre Syndicat (VD) eine Petition mit über 10′000 Unterschriften bei der Bundeskanzlei eingereicht.

Vor der  Petitionsübergabe
Vor der Petitionsübergabe

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Meine 1. Mai Rede - Starten wir den ökosozialen Umbau – Arbeitsplätze schaffen, Abzocker stoppen, Umwelt schonen, Gerechtigkeit schaffen

Hier ist meine 1. Mairede, welche ich in diesem Jahr in Interlaken vor mehreren hundert Personen halten durfte:

Liebe Kolleginnen und Kollegen, Liebe Genossinnen und Genossen

Wir feiern heute gemeinsam den 1. Mai. Doch steht traditionell nicht das Bratwurstessen und Biertrinken im Vordergrund? Nein, der 1. Mai ist unser Kampftag. Wenn ich an unsere Kolleginnen und Kollegen der Kartonfabrik Deisswil denke, weiss ich auch warum wir kämpfen. Es darf nicht sein, dass geldgierige Manager eine ganze Belegschaft entlassen, die Firma vorher auspressen, Investitionen verweigern und die Umwelt verschmutzen, nur um sich selbst Millionen Boni auszubezahlen und riesige Gewinne zu machen.

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Arbeitnehmende der Karton Deisswil kämpfen für ihren Betrieb

An ihrer zweiten Betriebersammlung seit Bekanntwerden der Schliessungspläne haben 160 Beschäftigte der Karton Deisswil AG das Vorgehen und den Entscheid der Konzernleitung als inakzeptabel und arrogant zurückgewiesen. Die Betroffenen wollen gemeinsam mit der Unia für ihre Arbeitsplätze kämpfen. Auch in der Region regt sich Widerstand. “Arbeitnehmende der Karton Deisswil kämpfen für ihren Betrieb” weiterlesen

Gewerkschaften und SP lancieren Referendum gegen den Abbau bei der Arbeitslosenversicherung

Dass die Schweiz von der Krise bisher nicht stärker getroffen wurde, ist zu einem grossen Teil den  leistungsfähigen Sozialwerken und insbesondere der Arbeitslosenversicherung zu verdanken. Doch  nun hat der verlängerte Arm der Abzocker im Parlament mitten in der Krise die Arbeitslosenversicherung zusammengestrichen. Besonders hart trifft das die Jungen, die Frauen und die Älteren in den Krisenregionen. Nachdem sich die Abzocker vor der Krise bedient und die Weltwirtschaft in eine tiefe Krise geführt haben, kommt nun die Allgemeinheit an die Kasse. Die Kosten sollen auf die Arbeitssuchenden, aber auch auf die Kantone, Städte und Gemeinden überwälzt werden.

Die Unia  hat gemeindem mit dem Schweizerischen Gewerkschaftsbund (SGB) und der SP den Angriff auf die Pensionskassen erfolgreich bekämpft und wird auch die Leistungen der Arbeitslosenversicherung mit dem Referendum verteidigen. Die Schweizer Bevölkerung hat sich am 7. März ganz klar für soziale Sicherheit und gegen die Abzockerei ausgesprochen. Und sie wird sich auch bei der Arbeitslosenversicherung für Sicherheit und gegen die Abzocker entscheiden. Wer NEIN sagt zu diesem Abbau, sagt ja zu einer soliden und sozialen Arbeitslosenversicherung. Denn das heute geltende Gesetz schreibt vor, dass die Beiträge für die hohen Einkommen erhöht werden müssen, wenn die Versicherung Schulden hat. Das ist die gerechte Lösung. Es ist die effiziente Lösung, weil die Arbeitslosenversicherung mit ihr fünf Jahre früher schuldenfrei ist, als mit der harten Abzockervariante. Und es ist die Lösung, die dem Volk bei der letzten Revision versprochen wurde.

Mehr Infos:

www.sgb.ch

www.sp-ps.ch

Demokratische Rechte gelten auch auf Baustellen und in Betrieben

Das Zürcher Obergericht hat gestern eine Unia-Gewerkschafterin vom Vorwurf des Hausfriedensbruchs freigesprochen. Es weist damit den Versuch eines Arbeitgebers zurück, die demokratischen Rechte der Beschäftigten und ihrer Gewerkschaft per Hausverbot zu umgehen. Dies ist ein wichtiger Entscheid für die Grundrechte und die Gewerkschaften in der Schweiz.

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Dumpinglöhne durch arbeitgebernahe Gewerkschaften - Lernen die Deutschen von der Migros?

In Deutschland versuchen immer mehr Arbeitgeber mit so genannten christlichen Gewerkschaften schlechte Gesamtarbeitsverträge auszuhandeln und so die grossen Gewerkschaften zu umgehen. Dies führt unweigerlich zu schlechteren Arbeitsbedingungen für die ArbeiterInnen und Angestellten in betroffenen Betrieben. Dazu ein spannender Beitrag den ich auf Youtube gefunden habe:

Beim schauen des Films musste ich ständig an die Migros und ihren Gesamtarbeitsvertag denken. Dieser ist ohne die grösste Gewerkschaft in der Migros, der Unia, und der zweitgrössten Gewerkschaft, der Syna, abgeschlossen. Die beiden nicht beteilligten Gewerkschaften äussern sich auch ähnlich wie die deutschen Gewerkschaften zu den vertragsschliessenden Gewerkschaften.

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WIFAG-Mitarbeitende fordern Engagement des Kantons Bern

Eine Delegation von rund hundert WIFAG-Mitarbeitenden legte vorgestern während  einer Protestpause von 11.30 bis 15.00 Uhr die Arbeit nieder. Mit einem Demonstrationszug vor das Volkswirtschaftsdepartement forderten sie den Berner Regierungsrat zum Handeln auf.  Die Zukunft der WIFAG, der WIFAG Ausbildungsplätze und der geplante Stellenabbau müssen vom Kanton Bern prioritär behandelt werden. “WIFAG-Mitarbeitende fordern Engagement des Kantons Bern” weiterlesen

Unia erkämpft guten Sozialplan für Studer-Angestellte

Dank dem engagiertem Kampf der Studer Angestellten und der Gewerkschaft Unia konnte ein weiter Abbau verhindert und ein guter Sozialplan ausgehandelt werden. Es zeigt sich einmal mehr:  Gemeinsam sind wir stark! Die Gewerkschaften sind in der Industrie gerade in Zeiten der Krise wichtiger denn je.

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Studer-Belegschaft fordert von Harman Umsetzung von Zugeständnissen

Harman International will die florierende  Studer zerschlagen. Die Angestellten wehren sich gemeinsam mit der Gewerkschaft Unia dagegen. Nach einem ersten runden Tisch letzte Woche, weigerte sich Harman die Gespräche weiterzuführen. Daraufhin haben die Beschäftigten der Studer Professional Audio GmbH an einer Betriebsversammlung  gestern in Regensdorf das weitere Vorgehen bei ihrem Arbeitskonflikt mit dem Mutterkonzern Harman International besprochen. Die Belegschaft verlangt von Harman die Umsetzung der gemachten Zugeständnisse und die Rückkehr an den Verhandlungstisch.

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