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Wer noch immer unentschlossen ist ob er morgen den Rentenklau an der Urne ablehnen soll, hier ein spannender Artikel aus dem Work von Oliver Fahrni
“Wir kennen ein Dutzend guter Gründe, am 7. März die Rentensenkung bachab zu schicken. Doch ein Grund allein schon sticht: Die Versicherungskonzerne, die Banken und Finanzberater aller Art ziehen Milliarden aus unserer zweiten Säule. Sie behaupten ein «Rentenloch» von 600 Millionen. In Wahrheit gibt es nur die hemmungslose Selbstbedienung der Finanzer am Geld, das wir fürs Alter sparen.
Zuerst dachten wir, dass sie um die 5 Milliarden zur Seite schaffen. Für Kosten und ihre Gewinne. Schon das wäre happig. Mehr als 1400 Franken pro Kopf. Zwölf Mal mehr, als uns die AHV kostet.
SCHOCKIERENDE WAHRHEIT Doch jetzt schält sich die schockierende Wahrheit heraus: Die Finanzwirtschaft, die Banken und Versicherer, die Geldverwalter, die Fondsmanager und die ganzen Berater kassieren an die 10 Milliarden von unserem Rentengeld ab. Jahr um Jahr. Das Wirtschaftsmagazin «Bilanz» bemass den Raub auf «8 bis 10 Milliarden ». Knapp 10 Milliarden ergibt jetzt die Rechnung von work. Rudolf Strahm, der frühere Preisüberwacher und Kenner der Pensionskassen, nennt diese Zahl gegenüber work «realistisch ».
Würde man den Rentenklau durch die Geldmanager auch nur halbieren, könnten wir alle weit über 90 Jahre alt werden – ohne Rentensenkung.
Wie viel Geld die 10 Milliarden sind, wird klar, wenn wir sie mit den Auszahlungen der beruflichen Vorsorge vergleichen: Knapp 28 Milliarden bekommen die Rentnerinnen und Rentner aus der zweiten Säule, alles inbegriffen.
Die Pensionskassen haben zuletzt 48 Milliarden Beiträge eingenommen, also 20 Milliarden mehr, als sie für Renten ausgeben.
Das Problem: Jeder fünfte Beitragsfranken versickert sofort. Der Trick: Die wahren Kosten der zweiten Säule blieben bisher verborgen. Hier die gesalzene Rechnung im einzelnen:
“Rentenklauer bereichern sich um 10 Milliarden pro Jahr” weiterlesen
Leserbrief von mir für den Tierschutzanwalt in der BZ:
“Was bringt denn ein Gesetz, das nicht durchgesetzt werden kann? Nichts! Genau das ist das Problem beim Tierschutzgesetz. Da sich Tiere vor Gericht nicht vertreten können, kommen die Täter jeweils glimpflich davon. Oder wieso bekommt ein Tierquäler unter Umständen nur eine lächerliche Busse? Damit das Tierschutzgesetz auch vor Gericht konsequent umgesetzt wird, braucht es den Tierschutzanwalt. Das Beispiel im Kanton Zürich beweist, dass dieser die effizienteste und kostengünstigste Lösung ist um die Tiere zu schützen und den Tierschutz vor Gericht einzuhalten. Wer nichts zu verstecken hat, braucht den Tierschutzanwalt auch nicht zu fürchten. Tierquäler haben diese Furcht aber zu Recht, da sie es vor Gericht dann mit einem Fachmann zu tun bekommen. Die daraus resultierenden Urteile und das Wissen, dass es den Tieranwalt als Wächter der Tiere gibt, werden eine stark präventive Wirkung erzielen.”
Seit 2003 sind Tiere keine Sache mehr. Sie haben Anrecht auf artgerechte Haltung und Schutz. Aber was nützt das fortschrittlichste Tierschutzgesetz, wenn Tierquälereien heute immernoch als Kavaliersdelikte behandelt werden?
Bei Delikten wegen Tierquälerei hat nur der Täter Rechte. Nur er kann sich durch einen Anwalt vertreten lassen, nur er hat Akteneinsichtsrecht, kann Beweismittel beantragen und das Urteil anfechten. Der Tierschutz und natürlich die betroffenen Tiere haben kein einziges dieser Rechte. So kann ein richtiger und effizienter Tierschutz nicht funktionieren. Eine gerichtliche Beurteilung von Tierschutzdelikten findet nur ganz selten statt. Im Jahre 2008 wurden über 90% aller Strafuntersuchungen im Schnellverfahren ohne Gerichtsverhandlung durchgeführt und mittels einer meist bedingten Geldstrafe oder Busse von wenigen hundert Franken abgehandelt. Solche Strafen haben keine abschreckende Wirkung, ein Tierquäler wird faktisch nicht bestraft.
Heute sorgt nur im Kanton Zürich ein Tierschutzanwalt dafür, dass Strafverfahren nicht im Sand verlaufen und dass Tierquälereien nicht mit lächerlichen Bussen bestraft werden. Die Sachkompetenz des Zürcher Tierschutzanwalts wird von den Strafuntersuchungsbehörden wie auch vom Veterinäramt sehr geschätzt. Die jährlichen Kosten betragen nur rund 80 000 Franken. Schaffen wir einen echten Tierschutz und geben den Tieren eine Stimme. JA zum Tierschutzanwalt am 7. März 2009.
Mehr Infos auf: http://www.tierschutzanwalt.ch
Die Verwaltung der zweiten Säule verschlingt gemäss dem Ökonomen Werner Vontobel über 5,7 Milliarden Franken. Ein guter Teil dieses Geldes geht sicherlich an Honorare für abzockende Verwaltungsräte und Manager. Die AHV bezahlt jährlich ungefähr gleich viel Geld aus wie die Pensionskassen. Die Verwaltung der AHV kostet aber nur rund 450 Millionen, die der Pensionskassen rund 5,75 Milliarden Franken. Mehr als das dreizehnfache also! Dazu mein Vontobel: “Die Zeche zahlen die Rentner. Wegen der hohen Kosten fallen ihre Bezüge um rund 16 Prozent tiefer aus. Das entspricht etwa zwei zusätzlichen Monatsrenten.”
Quelle: Artikel von Werner Vontobel im Blick
Die Pensionskassen-Verbände biegen die Wahrheit zurecht, wenn sie die Senkung des Umwandlungssatzes mit den gesunkenen Renditen und steigender Lebenserwartungen rechtfertigen. In Tat und Wahrheit will die Versicherungs-Lobby den eigenen Gewinn erhöhen.
“Pensionskassen-Abzocker kämpfen für mehr Gewinn” weiterlesen
Die Gewerkschaft Unia entarnt den obersten Rentenklauer der Schweiz: Gerold Bührer. Ab morgen Montag prangert sie auf Plakaten in verschiedenen Städten Gerold Bührer, den Präsidenten des Wirtschaftsverbands economiesuisse, als Rentenklauer an. Auch Inserate mit dem gleichen Motiv will die Unia schalten, berichtet der Sonntagsblick heute. Bührer ist Vize-Präsident des grössten Schweizer Versicherungskonzerns Swiss Life, der mit der beruflichen Vorsorge Millionen verdiene und massiv von den geplanten 10% Rentensenkung profitieren würde. Für die Interessen der Abzocker setzt economiesuisse auch 8 Millionen Franken ein…. Hier hilft nur eins: Ein klares Nein zum Rentenklau am 7. März 2009!
Hier das Plakat, welches Bührer als gesuchten Rentenklauer zeigt:

Quelle: Sonntagsblick
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